Liebe Eltern,
um das Gelernte des Jahres zu festigen, im eigenen Tempo Fortschritte zu machen oder einfach vor dem Schulstart entspannt in die Sprache einzutauchen, hat der Elternverein (APE) eine Auswahl an Ressourcen und guten Ideen für Sie vorbereitet. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: vom strukturierten Papierformat bis hin zu den spielerischsten Apps!
Egal, ob Französisch die Familiensprache ist oder gerade gelernt wird – hier sind einige Werkzeuge, um am Ball zu bleiben:
Die Ferienhefte „Passeport“ (Hachette) oder „Nathan Vacances“: Unverzichtbar und sehr gut gemacht. Sie ermöglichen es, das Wesentliche des Lehrplans von einer Klasse zur nächsten (z. B. von CP zu CE1) durch Rätsel und kurze Übungen zu wiederholen. Ideal für ein tägliches Ritual von 15 Minuten.
Umfassende Plattformen zur Schulunterstützung: Wenn Sie ein sehr strukturiertes, an den offiziellen Lehrplänen ausgerichtetes und anspruchsvolles Online-Tool suchen, sind (kostenpflichtige) Seiten wie Kartable oder Maxicours hervorragende Referenzen. Sie bieten detaillierte Lernblätter, Quizze und eine Verfolgung der Fortschritte des Kindes. (Anmerkung der APE: Die Schulleitung erwähnte ebenfalls eine Plattform dieser Art, ideal für eine solide Festigung!)
Für Rechtschreibung und Grammatik: Projet Voltaire oder Orthodidacte (kostenpflichtige Versionen mit personalisierten Lernwegen) sind perfekt für die Älteren (Collège/Lycée) oder für Eltern, die sich perfektionieren möchten.
Lalilo (für die Kleinsten - GS/CP/CE1): Ein absolutes Highlight für das Lesenlernen und das Erkennen von Lauten. Die Welt ist sehr interaktiv.
Bayam (von Bayard Jeunesse): Eine kostenpflichtige, aber extrem inhaltsreiche und sichere App voller Spiele, Dokumentationen und kultureller Herausforderungen, angepasst für 3-10-Jährige.
Podcasts (Kostenlos und magisch für den Wortschatz):
Für Geschichten: „Une histoire et... Oli“ (France Inter) oder die Geschichten aus der Lunii-Erzählbox.
Für Allgemeinwissen: „Salut l'info !“ (France Info / Astrapi), um aktuelle Nachrichten für Kinder in fehlerfreiem und zugänglichem Französisch verständlich zu machen.
Für unsere nicht-deutschsprachigen Familien (oder um den lokalen Wortschatz aufzubessern) sind hier die von der Community geschätzten Tools:
ANTON: Das ist die Königin der Apps in Österreich und Deutschland, die sehr oft von den Lehrkräften selbst genutzt wird. Sie ist kostenlos (mit einer kostenpflichtigen Premium-Option), werbefrei und bietet Tausende von sehr strukturierten Übungen, die auf den österreichischen Lehrplan (von der Volksschule bis zum Gymnasium) in Deutsch und Mathematik abgestimmt sind. Ein absolutes Must-have.
Ferienhefte („Fibel“ oder „Lernzielkontrolle“): In Wiener Buchhandlungen (wie Thalia) finden Sie ganz leicht an das österreichische System angepasste Ferienhefte (Verlage Veritas, Klett oder Duden), zum Beispiel die Kollektion uugot.it oder Wiederholungshefte nach Schulstufe.
Der „Audio / Untertitel“-Reflex: Nutzen Sie die Bildschirmzeit (Netflix, Disney+), um die Audiosprache auf Deutsch umzustellen (oder die Untertitel je nach Niveau auf Französisch/Deutsch einzustellen). Einen Zeichentrickfilm, den das Kind bereits auswendig kennt, auf Deutsch anzusehen, ist eine hocheffektive Methode zur Verinnerlichung.
ORF Kids & KiKa: Die öffentlich-rechtlichen Plattformen bieten qualitativ hochwertige Kinderprogramme und kleine Nachrichtensendungen für Kinder (ZIB Zack Mini), die perfekt sind, um die Alltagssprache aufzuschnappen.
Es muss nicht stundenlang sein! 15 bis 20 Minuten regelmäßige Übung (3- oder 4-mal pro Woche) reichen völlig aus, um die Automatismen aufrechtzuerhalten und dem Schulanfang gelassen entgegenzusehen. Schöne Ferien an alle!